SEO für KMU: Mit Plan in die Google-Treffer

Gute Suchmaschinenoptimierung setzt heute viele Kenntnisse voraus. Sie helfen allerdings kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Marketingkosten zu sparen.
SEO: Suchmaschinenoptimierung mit Plan kann kleine und mittelständische Unternehmen im Google-Ranking voran bringen.
SEO: Suchmaschinenoptimierung mit Plan kann kleine und mittelständische Unternehmen im Google-Ranking voran bringen.

SEO: Was ist Suchmaschinenoptimierung?

In Kürze: SEO bedeutet Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. Das beschreibt technische und inhaltliche Maßnahmen, um Webseiten häufiger in den Suchergebnissen von Suchmaschinen anzeigen zu lassen. Weil Google die absolute Marktmacht unter den Suchmaschinenanbietern ist, wird SEO zumeist synonym für Google-Optimierung benutzt.

SEO ist allein auf die Anzeige in den organischen Suchen ausgerichtet, also auf die Treffer einer Google-Suche, bei denen dem Seitenbetreiber bei Klick keine Kosten entstehen. Dem SEO gegenüber steht SEA, das Search Engine Advertising, die kostenpflichtige Suchmaschinenwerbung.

Die SEO-Treffer einer Suche werden bei Google meist unter den SEA-Ergebnissen angezeigt.

SEO: Früher war alles einfacher …

Mit SEO-Plan in ein besseres Google-Ranking, früher war das noch einfach. Vor zehn bis fünfzehn Jahren war »SEO« der große Schlüsselbegriff für Online-Reichweite, was übrigens wiederum ein Begriff war, der in dieser Zeit aus den Werbeagenturen und Medienhäusern in den allgemeinen Sprachgebrauch schwappte. Reichweite, das galt als der neue Weg zum Erfolg, die teure Währung im Internet und vor allem das, was jeder erzielen wollte ohne zu wissen, wie. Google-Seminare versprachen Abhilfe und deren Trainer den großen Durchbruch, denn wer Search Engine Optimization – kurz SEO und zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung – beherrsche, der beherrsche in Kürze auch das Internet. Zumindest in seiner Branche. Oder in einem Keyword. Auf jeden Fall schaffe man es auf Seite 1 der Google-Suchergebnisse zu einem bestimmten Begriff, wenn der nicht so hart umkämpft sei.

Google-Otimierung wurde mit den Jahren immer komplizierter

Damals schien es mit ein paar Tricks getan: Hatten die Webseitentexter aus der frühen Googlezeit noch SEO-Texte erzeugt, die auf 300 Wörtern vierzigmal das wichtige Keyword enthielten und ansonsten faktisch unlesbar waren, hieß es nun langsam: Schreibe für den Leser, beachte dennoch den Schlüsselbegriff und vergiss vor allem die Metatags, Alt-Bezeichnungen der Fotos und eine aussagekräftige Description ebenso wenig wie Verlinkungen und Backlinks. Wer das beachte, so die verheißungsvolle Versprechung noch rund um 2010, komme bei organischen Suchtreffern ganz weit nach vorn. Doch in den Jahren danach wurde die Sache komplizierter: Neben der guten Lesbarkeit von Beiträgen und der Pflege einer Webseite schienen mehr und mehr auch kurze Ladezeiten inklusive moderner Dateiformate und schlanker Skripte eine Rolle zu spielen, die mobile Optimierung des gesamten Webangebots wurde zum entscheidenden Faktor und auch eine gute Sitemap, taugliche Umleitungen, die Nutzerverweildauer, die lokale Verortung und die Qualität von Backlinks konnten zunehmend entscheidend ins Gewicht fallen. Wer gutes SEO machen wollte, brauchte mit den Jahren immer fundierteres Wissen über Suchmaschinenoptimierung. Zugleich wuchs die Konkurrenz im Netz. Auch mit SEO-Plan in ein besseres Google-Ranking zu gelangen, ist heute deutlich schwieriger als damals – zumal auch Künstliche Intelligenz bald mitmischen und menschliche SEO-Maßnahmen schnell in den Schatten stellen könnte, wie die Süddeuscthe Zeitung Mitte 2019 berichtete.

Heute sind die Ergebnisse der Google-Suche exakt auf den Nutzer zugeschnitten: Wer nach Rezepten sucht, bekommt nicht nur Kochblogs empfohlen, sondern zugleich ein Anzeigenkarussell mit Produkten und Gerichten (Achtung, SEA!) sowie passende Textauszüge aus Kochempfehlungen direkt im Suchmaschinenfenster. Dazu stellt Google eine Bildergalerie, verwandte Suchwortvorschläge und die etwaige Präsentation lokaler Anbieter, die dem Geotargeting des suchenden Smartphone-Users entsprechen. All das bietet dem Webseitenbetreiber inzwischen zahlreiche Möglichkeiten der Webseitenoptimierung, verlangt ihm aber zugleich viel Wissen über die extrem vielschichtigen Suchmaschinenfunktionen, sein Publikum und das eigene Angebot ab.

Summa summarum führte die Entwicklung jedenfalls dazu, dass einst sehr gut gerankte Seiten in den Suchtreffern so weit abstürzten, dass sie heute kaum mehr zu finden sind. Andere sind aus dem Keller in die Spitzenplätze der organischen Suche aufgestiegen.

Zum Glück aber hat der Dorfbäcker mit seiner Webseite völlig andere SEO-Anforderungen als der Weltkonzern, so dass er mit der richtigen Hilfe auch für kleines Budget viel erreichen kann.

SEO für Unternehmen: Wer strategisch plant, verbrennt weniger Geld

Bevor Unternehmen heute in Suchmaschinenoptimierung investieren, sollten sie ihre Strategie erstellen, also mit SEO-Plan ein besseres Google-Ranking erreichen wollen. Sie müssen sich fragen: Was genau soll erreicht werden? Welche Maßnahmen sind überhaupt geeignet, dieses Ziel zu erreichen? Und vor allem: Welche nicht? Wie lassen sich die Maßnahmen umsetzen? Sind neben SEO auch SEA, Universal Search, SEM und andere nützliche Formen und Kanäle des Marketings in die Strategie einbezogen worden? Wie sieht es mit Social Media aus? Was sind die richtigen Content-Formate? Wie kann Corporate Storytelling helfen? Wird für den konkreten Anwendungsfall bei allem Fokus auf die Online-Kampagne die Offline-Werbung auch nicht unterschätzt? Damit die Suchmaschinenoptimierung nicht zu einem teuren und sinnlosen Unterfangen wird, sollte all das bedacht sein – bevor ein Unternehmen dann mit viel Plan in die Google-Optimierung einsteigt.

Bild mit freundlicher Genehmigung von jesterpop/shutterstock.com
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